Hägendorf - Flumenthal 2:3 (2:2)

Der Knoten ist geplatzt. Die ersten drei Punkte nach der Winterpause sind im Trockenen.

Mit drei verdienten Punkten belohnt

Bericht: Christof Schönenberger. Die Erleichterung der Flumenthaler Mannschaft, nachdem der Schiedsrichter nach geschlagenen 95. Minuten das Spiel abpfiff, war förmlich greifbar. Die Flumenthaler belohnten sich nach zuletzt zweier ansprechenden Partien gegen den Türkischen FC Olten und den FC Egerkingen, in denen jedoch nur ein einziger Punkt resultierte, endlich ist man geneigt zu sagen, mit drei Punkten.

Das Spiel, das am Sonntag um 14:30 bei strahlendem Sonnenschein und idealen Platzverhältnissen, auf dem Sportplatz Breite angestossen wurde, begann für die Gäste ideal. Bereits nach einer Minute erzielte Grossenbacher, mit dem ersten Versuch, aus spitzem Winkel, mittels präzisem Flachschuss das 0:1. Das Glück wehrte allerdings nicht lange, denn in der sechsten Minute kam der FC Hägendorf, der fast ausschliesslich mit lang nach vorne geschlagenen Bällen operierte, zum Ausgleich.
In der neunten Minute waren es dann erneut die Flumenthaler, die nach Eckstoss von Schönenberger, einigen Haaren von Schlub und einem für den eigenen Keeper unhaltbaren Kopfballes des Hägendorfers  Keller durch ein Eigentor in Führung gingen. Nach diesen ereignisreichen zehn Minuten vermochten es die Gäste nicht, dem Spiel die nötige Ruhe und Kontrolle zu verleihen, und so fiel nach einer halben Stunde der Ausgleich zum 2:2.

Mit diesem Spielstand ging es dann in die Pause. Im zweiten Durchgang flachte das Geschehen etwas ab, den Flumenthalern gelang jedoch in der 55. durch Avduli via Penalty, welchen Grossenbacher geschickt herausgeholt hatte, der erneute Führungstreffer. Dieses Mal liess sich der SCF in der Folge die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und verteidigte die Führung konsequent.

Diese drei Punkte erhalten angesichts der Tatsache, dass der FC Wolfwil ebenfalls gewonnen hatte,  noch grössere Bedeutung, da dadurch die Differenz auf einen Abstiegsplatz gewahrt werden konnte. Nun wartet nach nur drei Tagen Pause mit dem FC Kestenholz bereits die nächste Herausforderung, in der es gilt, die gute Form zu konservieren.

SC Flumenthal:  Gaugler, Allemann, Avduli, Flury, Müller, Schlub, Schmid (C), Schönenberger, Walter, Grossenbacher, Fetahu

Ersatzspieler: Marti, Rüede, Maritz, Nezirovic, Huber, Nordmann