Flumenthal - Egerkingen 1:3 (0:2)

Spiel bestimmt - aber trotzdem verloren. Ein schlechter Lohn für eine engagierte Leistung.

Gut gespielt - leider verloren

Bericht Christof Schönenberger. Wie schon am letzten Spieltag gegen den türkischen FC Olten fanden die Flumenthaler gut in die Partie und schienen das Geschehen im Griff zu haben. Allerdings waren es die Gäste, denen in der 13. Minute das 0:1 gelang. Wie schon am vergangenen Wochenende in Olten, liessen das Heimteam in der Folge diverse, teils hochkarätige Torchancen aus. Und so kam es wie es kommen musste, und es bewahrheitete sich eine altbekannte Fussballweisheit. Wer seine Tore nicht macht, bekommt sie. Die Gäste erzielten in der 37. Minute, nach einer Unaufmerksamkeit der Flumenthaler Defensive das 0:2. Mit diesem Zwischenstand schickte der insgesamt souveräne Unparteiische die Teams in die Pause.

Offensiver in der zweiten Halbzeit
Der zweite Durchgang führte das Drehbuch des Ersten beinahe nahtlos weiter. Der SC Flumenthal, der nun mit 2 Stürmern in einem offensiveren 4-4-2 agierte, bestimmte das Spiel, konnte aber keinen Treffer verbuchen und so war es der Egerkingener Stossstürmer Krasniqi der mit seinem dritten Tor des Tages in der 70. Minute dem Heimteam den Todesstoss zum 0:3 versetzte. 
Das 1:3 von Schönenberger in der Nachspielzeit erfüllte alle geläufigen Kriterien der sogenannten Ergebniskosmetik.

So bleibt letztlich zu bilanzieren, dass sich der SC Flumenthal auch im zweiten Spiel der Frühjahrsrunde nicht mit den möglich gewesenen Punkten belohnt. Allerdings kann dem Spiel eine durchaus engagierte Leistung der Flumenthaler entnommen werden, mit derer in Zukunft mehr zählbares herausschauen kann.  

SC Flumenthal:  Gaugler, Roth, Avduli, Kunz, Müller, Schlub, Schmid (C), Allemann, Schönenberger, Walther, Fetahu
Ersatzspieler: Grossenbacher, Rüede, Maritz, Nezirovic, Marti